Hüftzentrum BaselProf. Dr. Dr. Karl Stoffel
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Hüftzentrum Basel · Bethesda Spital

Bewegung ist Lebensqualität.

Prof. Dr. med. Dr. phil. Karl Stoffel, international ausgewiesener Spezialist für Hüftchirurgie, konservative Therapie und medizinische Zweitmeinungen.

20+
Jahre klinische Erfahrung
2000+
Hüft- & Becken­operationen
10 000+
versorgte Knochenbrüche
ENDOCERT
Maximal­versorgung
Prof. Dr. Karl Stoffel im Arztkittel
Erste Einschätzung

Symptom-Check

Drei kurze Fragen, eine erste Orientierung: Finden Sie heraus, wozu Ihre Beschwerden am ehesten passen.

Der Symptom-Check dient der ersten Orientierung und ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder Diagnose. Bei starken Schmerzen, Fieber oder nach einem Unfall wenden Sie sich bitte umgehend an einen Arzt oder den Notfall.

Erkrankungen & Verletzungen

Beschwerden an der Hüfte

Je nach Alter, Schmerzcharakter und Ort der Beschwerden kommen unterschiedliche Ursachen in Frage, vom Knorpelverschleiss bis zur Sportverletzung. Hier finden Sie die häufigsten Krankheitsbilder kompakt erklärt.

Abklärung anfragen +41 61 315 27 50

Hüftschmerzen

Leitsymptom

Hüftschmerzen entstehen direkt im Gelenk oder werden aus Bauch oder Wirbelsäule in die Hüftregion fortgeleitet. Beim älteren Menschen stehen Schleimbeutelentzündung und Arthrose im Vordergrund, bei Jüngeren Fehlbildungen (Dysplasie) und sportbedingte Fehlbelastung (Impingement).

Hüftgelenksarthrose

Coxarthrose

Abnützungsbedingter Verschleiss der Knorpeloberfläche von Hüftpfanne und Hüftkopf. Das häufigste Hüftleiden, meist ab dem 50. bis 60. Lebensjahr. Rund 80 % der Fälle haben eine erkennbare Ursache (z. B. Dysplasie, Fehlstellungen, Verletzungen, Übergewicht, entzündliche Erkrankungen).

Femoroacetabuläres Impingement

FAI

Knöcherne Veränderungen an Oberschenkelkopf/-hals (CAM) und/oder Hüftpfanne (Pincer) führen bei Bewegung zu abnormem Kontakt. Die ständige mechanische Reizung kann Labrum („Meniskus“ der Hüfte) und Knorpel schädigen. Unbehandelt droht eine Arthrose. Meist liegt eine Kombination beider Formen vor.

Schleimbeutelentzündung

Bursitis trochanterica

Der Schleimbeutel zwischen grosser Sehnenplatte und dem Rollhügel des Oberschenkels entzündet sich, meist durch Überlastung oder Fehlbelastung (z. B. Langstreckenlauf, Beckenschiefstand, Beinlängendifferenz, frühere Hüftoperationen).

Hüftkopfnekrose

Avaskuläre Nekrose

Eine Durchblutungsstörung lässt Knochengewebe im Hüftkopf absterben; das geschwächte Gewebe kann einbrechen und eine Arthrose auslösen. Die primäre Form betrifft vorwiegend Männer zwischen 35 und 45; Risikofaktoren sind u. a. Nikotin/Alkohol, Kortison, Stoffwechselstörungen und Unfälle.

Hüftdysplasie

Angeborene Fehlbildung

Eine angeborene Fehlbildung der Hüftgelenkspfanne mit ungenügender Überdachung des Hüftkopfes. Dank Neugeborenen-Screening bei Erwachsenen selten. Im jungen Erwachsenenalter ist sie jedoch ein wichtiger Risikofaktor für eine frühe Arthrose und kann bis zur Hüftluxation führen.

Hinken

Gangstörung

Eine auffällige Unregelmässigkeit des Gangs mit erhöhtem Sturzrisiko. Im Hüftbereich meist ein Schmerzhinken (Arthrose, Sehnen- oder Schleimbeutelentzündung, lockere Prothese); schmerzfreies Hinken deutet auf Muskelschwäche hin, häufig nach künstlichem Gelenkersatz.

Hüftgelenksinfektion

Septische Arthritis

Eine bakterielle Entzündung des Hüftgelenks (meist Staphylo- oder Streptokokken), verursacht über die Blutbahn, nach Punktionen, offenen Brüchen oder Operationen. Unbehandelt drohen bleibende Schäden; schnelles Handeln ist entscheidend.

Hüftluxation

Ausgekugeltes Gelenk

Der Hüftkopf befindet sich ausserhalb der Gelenkpfanne: angeboren als Folge einer schweren Dysplasie oder traumatisch durch erhebliche Krafteinwirkung (Unfall). Auch Kunstgelenke können luxieren; dann müssen mechanische Ursachen abgeklärt werden.

Oberschenkelhalsbruch

Schenkelhalsfraktur

Der typische Bruch des älteren Menschen: Sturz aus geringer Höhe in Kombination mit Osteoporose. Bei Jüngeren nur durch grosse Krafteinwirkung. Je nach Lage unterscheidet man mediale (gelenknahe) und laterale Frakturen.

Hamstring-Verletzungen

Muskel- & Sehnenriss

Zerrungen und Risse der hinteren Oberschenkelmuskulatur gehören zu den häufigsten Sportverletzungen, von überdehnten Muskelfasern (Grad 1) bis zum kompletten Abriss der Sehnen am Sitzbein (Grad 3).

Sicher entscheiden

Die medizinische Zweitmeinung

Zweifel an der Diagnose? Eine Operation empfohlen, und Sie sind unsicher, ob sie wirklich nötig ist?

Eine medizinische Zweitmeinung ist die unabhängige Beurteilung Ihres Befundes durch einen zusätzlichen Experten. Sie kann Fehldiagnosen korrigieren, Alternativen aufzeigen und Fehlbehandlungen vermeiden, damit Sie informiert und sicher entscheiden können.

Jetzt anmelden +41 61 315 27 50

Vor einem operativen Eingriff kann sich eine Zweitmeinung gesundheitlich und finanziell auszahlen. In den USA ist sie bei bestimmten Operationen seit Jahren Pflicht. Sie dient als Entscheidungshilfe: Bestätigt sie Diagnose und Therapie, gewinnen Sie Vertrauen. Zeigt sie Alternativen auf, auch konservative, treffen Sie Ihre Entscheidung umfassend informiert.

Das wichtigste Kriterium ist Erfahrung. Prof. Stoffel hat über 2000 Operationen an Hüfte und Becken durchgeführt und über 10 000 Knochenbrüche und Weichteilverletzungen versorgt. Er gehört damit zu den erfahrensten Hüftspezialisten Europas, seine Expertise ist international gefragt.

Die Abklärung erfolgt praktisch immer ambulant, wird nach Tarmed verrechnet und in der Schweiz von der Krankenkasse übernommen, unabhängig davon, ob Sie schweizweit oder nur im Wohnkanton versichert sind. Nach bezahlter Grundfranchise betragen die Selbstkosten 10 % der Rechnung.

Bringen Sie möglichst alle vorhandenen Unterlagen mit, um Doppeluntersuchungen zu vermeiden:

  • Befunde der behandelnden Ärzte
  • Alle Röntgenaufnahmen mit Befund des Radiologen
  • Frühere Operationsberichte

Jede und jeder hat das Recht auf eine Zweitmeinung. Immer mehr Ärzte bestärken ihre Patienten darin, vor grösseren Eingriffen eine zweite Meinung einzuholen. Sie dürfen sämtliche Unterlagen beim erstbehandelnden Arzt einfordern.

In der Schweiz besteht im ambulanten Bereich freie Arztwahl. Sie dürfen sich (bis auf wenige Ausnahmen wie Hausarzt-/HMO-Modelle) direkt bei uns anmelden, telefonisch oder über das Kontaktformular.

Therapie & Chirurgie

Leistungsspektrum

Stufengerechte Therapie: Am Anfang steht immer die korrekte Diagnose. Operiert wird erst, wenn konservative Massnahmen nicht zum Ziel führen.

Das Spektrum reicht von der nicht-operativen Behandlung von Hüftschmerzen über gelenkerhaltende Eingriffe bis zur komplexen Revisionsoperation. Knochenbrüche werden meist operativ stabilisiert, Weichteilverletzungen häufig konservativ behandelt.

Beratung anfragen +41 61 315 27 50

Behandlungsspektrum

  • Hüftarthrose: primär, nach Unfällen oder bei rheumatischen und entzündlichen Erkrankungen
  • Schmerzhafte oder gelockerte Hüftprothese
  • Akute und chronische Infektionen des Kunstgelenks
  • Hüftinstabilität mit Luxationen
  • Implantatallergie, Metallabrieb, „quietschendes“ Kunstgelenk
  • Hinken nach Gelenkersatz
  • Hüftkopfnekrose (avaskuläre Nekrose)
  • Femoroacetabuläres Impingement (FAI) und Labrumläsionen
  • Hüftdysplasie
  • Schleimbeutel-, Sehnen- und Schleimhautentzündungen, schnappende Sehnen
  • Akuter oder chronischer Sehnenabriss (Abduktoren, Hamstrings)
  • Nervenkompression (z. B. Meralgia paraesthetica), Knocheninfektionen
  • Knochenbrüche von Becken, Hüftkopf und Oberschenkel sowie akute Verletzungen des gesamten Bewegungsapparates (ausser Wirbelsäule und Hand)

Operationsspektrum

  • Implantation von Hüftprothesen: minimal-invasiv, knochen- und weichteilschonend, komplett oder als Teilersatz
  • Prothesenwechsel (vollständig oder einzelne Komponenten)
  • Hüftarthroskopie (Gelenkspiegelung)
  • Deformitätenkorrektur am Hüftgelenk
  • Beckenosteotomien
  • Weichteileingriffe an Schleimbeuteln, Sehnen, Nerven, Muskeln und Faszien
  • Stabilisierung von Knochenbrüchen mit Platten, Schrauben, Marknägeln oder Gelenkersatz
Über mich

Prof. Dr. med. Dr. phil. Karl Stoffel

Porträt von Prof. Dr. Karl Stoffel

Ärztlicher Leiter Orthopädie am Bethesda Spital · Teamleiter Hüfte/Becken, Klinik für Orthopädie und Traumatologie, Universitätsspital Basel

Geboren 1968 in Saas-Grund, Staatsexamen 1995 an der Universität Bern. Nach dem Facharzttitel für Orthopädie und Traumatologie folgten Stationen in Chur und St. Gallen sowie mehrere Jahre Forschung und klinische Tätigkeit in Perth, Australien, inklusive Zweitstudium der Biomechanik (PhD, 2007) und Professur an der University of Western Australia (2011).

Nach über 20 Jahren klinischer Erfahrung habe ich gelernt, nebst den Hüftbeschwerden den Menschen als Ganzes zu sehen. Von der ersten Untersuchung bis zur Nachbehandlung bleibe ich Ihr persönlicher Ansprechpartner.

✓ Über 50 Publikationen und 150 Vorträge national und international

Termin anfragen +41 61 315 27 50

Das Team

Prof. Dr. Dr. Karl Stoffel

Prof. Dr. Dr. Karl Stoffel

Ärztlicher Leiter Orthopädie · Leiter Hüft-/Beckenteam · Facharzt FMH

Dr. med. Hendrik Fleischer

Dr. med. Hendrik Fleischer

Oberarzt Hüft-/Beckenteam · Facharzt FMH

Dr. med. Thomas Stark

Dr. med. Thomas Stark

Assistenzarzt Hüft-/Beckenteam

SB

Susanne Biasi

Care Managerin

ST

Seda Türk

Teamsekretärin Hüfte/Becken

Unsicher, was Ihre Hüfte braucht?

Melden Sie sich direkt bei uns. In der Schweiz besteht im ambulanten Bereich freie Arztwahl. Wir beraten Sie gerne persönlich.

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Mitglied in führenden Fachgesellschaften

Swiss OrthopaedicsFMH Foederatio Medicorum HelveticorumEuropean Hip SocietyInternational Society for Hip ArthroscopyAustralasian Orthopaedic Trauma SocietyRoyal Australasian College of SurgeonsAustralian Medical AssociationArthroplasty Society of Australia
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Kontakt & Anmeldung

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Wir melden uns rasch bei Ihnen. Für eine Anmeldung brauchen Sie in der Regel keine Überweisung.

Hüftzentrum Basel

Orthopädie und Traumatologie
Universitätsspital Basel
Standort Bethesda Spital
Gellertstrasse 144, CH-4052 Basel

Bei Fragen erreichen Sie uns am einfachsten direkt per E-Mail oder Telefon zu Bürozeiten.

Nachricht senden

Bitte keine Diagnosen, Befunde oder Röntgenbilder senden – beschreiben Sie Ihr Anliegen nur so weit, dass wir Sie zurückrufen können.

Ihre Angaben werden ausschliesslich zur Bearbeitung Ihrer Anfrage verwendet und nicht an Dritte weitergegeben.

Anreise zum Bethesda Spital

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

  • Bus 37 ab Aeschenplatz oder Bottmingen bis Haltestelle «Bethesda Spital»
  • Bus 36 bis «Redingstrasse», ca. 5 Minuten Fussweg
  • Tram 14 bis «Karl Barth-Platz», ca. 10 Minuten Fussweg via Karl Jaspers-Allee
  • Ab Basel SBB: Tram bis Aeschenplatz (1 Station), umsteigen auf Bus 37 oder Tram 14
Fahrplan BVB

Mit dem Auto

  • Autobahnausfahrt A2 «Basel Breite», via Zürcherstrasse links in die Gellertstrasse
  • Gebührenpflichtige Parkplätze in der Tiefgarage des Spitals

Hüftschmerzen Leitsymptom

Hüftschmerzen entstehen direkt im Gelenk oder werden aus Bauch oder Wirbelsäule in die Hüftregion fortgeleitet. Beim älteren Menschen stehen Schleimbeutelentzündung und Arthrose im Vordergrund, bei Jüngeren Fehlbildungen (Dysplasie) und sportbedingte Fehlbelastung (Impingement).

Wann zum Arzt?

Wenn die Schmerzen dauerhaft anhalten, Sie regelmässig Schmerzmittel einnehmen und Ihre Lebensqualität eingeschränkt ist.

Abklärung

Krankengeschichte und körperliche Untersuchung; je nach Verdacht Blutuntersuchung, Röntgen, CT oder MRI.

Therapie

Von Schonung, Einlagen und Physiotherapie bis zu operativen Massnahmen bei anhaltenden Beschwerden, abhängig von der Ursache.

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Hüftgelenksarthrose Coxarthrose

Abnützungsbedingter Verschleiss der Knorpeloberfläche von Hüftpfanne und Hüftkopf. Das häufigste Hüftleiden, meist ab dem 50. bis 60. Lebensjahr. Rund 80 % der Fälle haben eine erkennbare Ursache (z. B. Dysplasie, Fehlstellungen, Verletzungen, Übergewicht, entzündliche Erkrankungen).

Symptome

  • Belastungs-, später auch Ruheschmerzen
  • Typische Anlaufschmerzen nach Ruhephasen
  • Leistenschmerz mit Ausstrahlung bis zum Knie
  • Zunehmende Bewegungseinschränkung, Hinken

Diagnose

Körperliche Untersuchung und Röntgen; selten MRI oder CT.

Gut zu wissen

Man unterscheidet die ruhende von der aktivierten (entzündeten) Arthrose. Letztere verursacht Schwellung, Überwärmung und starke Schmerzen.

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Femoroacetabuläres Impingement FAI

Knöcherne Veränderungen an Oberschenkelkopf/-hals (CAM) und/oder Hüftpfanne (Pincer) führen bei Bewegung zu abnormem Kontakt. Die ständige mechanische Reizung kann Labrum („Meniskus“ der Hüfte) und Knorpel schädigen. Unbehandelt droht eine Arthrose. Meist liegt eine Kombination beider Formen vor.

Symptome

  • Tiefsitzender Leistenschmerz
  • Schmerzen bei langem Sitzen, Gehen oder Stehen
  • Bewegungseinschränkung im Hüftgelenk

Diagnose

Klinischer Provokationstest (Innenrotation), Röntgen in zwei Ebenen, MRI mit Kontrastmittel, ggf. diagnostische Infiltration.

Betrifft häufig

Sportlich aktive, jüngere Patientinnen und Patienten mit belastungsabhängigen Leistenschmerzen.

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Schleimbeutelentzündung Bursitis trochanterica

Der Schleimbeutel zwischen grosser Sehnenplatte und dem Rollhügel des Oberschenkels entzündet sich, meist durch Überlastung oder Fehlbelastung (z. B. Langstreckenlauf, Beckenschiefstand, Beinlängendifferenz, frühere Hüftoperationen).

Symptome

Anfangs leichtes Reiben oder Brennen an der Hüftaussenseite; später starke Druckschmerzen (v. a. in Seitenlage) mit Ausstrahlung bis zur Knieaussenseite.

Diagnose

Meist klinische Blickdiagnose; Röntgen zum Ausschluss knöcherner Ursachen, MRI zur Abgrenzung einer Sehnenentzündung.

Achtung

Eine bakterielle Bursitis (hochrot, Fieber) ist ein Notfall und muss sofort behandelt werden.

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Hüftkopfnekrose Avaskuläre Nekrose

Eine Durchblutungsstörung lässt Knochengewebe im Hüftkopf absterben; das geschwächte Gewebe kann einbrechen und eine Arthrose auslösen. Die primäre Form betrifft vorwiegend Männer zwischen 35 und 45; Risikofaktoren sind u. a. Nikotin/Alkohol, Kortison, Stoffwechselstörungen und Unfälle.

Symptome

Schleichendes Ziehen oder plötzlich einschiessende Leistenschmerzen; im Endstadium massive Schmerzen bis zur Bewegungsunfähigkeit.

Diagnose

Röntgen zeigt Veränderungen erst spät. Mittel der Wahl zur Früherkennung ist das MRI.

Verlauf

Vier Stadien: von kleinen durchblutungsgestörten Arealen bis zur vollständigen Deformierung des Hüftkopfes.

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Hüftdysplasie Angeborene Fehlbildung

Eine angeborene Fehlbildung der Hüftgelenkspfanne mit ungenügender Überdachung des Hüftkopfes. Dank Neugeborenen-Screening bei Erwachsenen selten. Im jungen Erwachsenenalter ist sie jedoch ein wichtiger Risikofaktor für eine frühe Arthrose und kann bis zur Hüftluxation führen.

Symptome

Oft lange beschwerdefrei; später belastungsabhängige Leistenschmerzen und Instabilitätsgefühl.

Diagnose

Beim Säugling Ultraschall, beim Erwachsenen Röntgen mit Vermessung der Pfannenüberdachung.

Therapie

Gelenkerhaltend durch korrigierende Beckenosteotomie, ein Schwerpunkt von Prof. Stoffel.

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Hinken Gangstörung

Eine auffällige Unregelmässigkeit des Gangs mit erhöhtem Sturzrisiko. Im Hüftbereich meist ein Schmerzhinken (Arthrose, Sehnen- oder Schleimbeutelentzündung, lockere Prothese); schmerzfreies Hinken deutet auf Muskelschwäche hin, häufig nach künstlichem Gelenkersatz.

Diagnose

Gezielte Befragung und Ganganalyse; Untersuchung des Bewegungsapparates inkl. neurologischer Abklärung, ggf. Röntgen und MRI.

Ursachen ausserhalb der Hüfte

Beinlängendifferenz, Beckenschiefstand, Knie- oder Fussbeschwerden, neuromuskuläre Erkrankungen.

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Hüftgelenksinfektion Septische Arthritis

Eine bakterielle Entzündung des Hüftgelenks (meist Staphylo- oder Streptokokken), verursacht über die Blutbahn, nach Punktionen, offenen Brüchen oder Operationen. Unbehandelt drohen bleibende Schäden; schnelles Handeln ist entscheidend.

Symptome

Starke Leistenschmerzen mit Schonhaltung des Beines, oft begleitet von Fieber, Unwohlsein und beschleunigtem Puls.

Diagnose

Blutuntersuchung (Entzündungswerte), Gelenkpunktion zur Erregerbestimmung, Bildgebung.

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Hüftluxation Ausgekugeltes Gelenk

Der Hüftkopf befindet sich ausserhalb der Gelenkpfanne: angeboren als Folge einer schweren Dysplasie oder traumatisch durch erhebliche Krafteinwirkung (Unfall). Auch Kunstgelenke können luxieren; dann müssen mechanische Ursachen abgeklärt werden.

Symptome

Traumatisch: starke Schmerzen in Gesäss/Leiste, das gebeugte Bein kann nicht mehr bewegt werden. Angeboren: instabiles Hüftgelenk, ungleiche Gesässfalten, verspätetes Gehen.

Diagnose

Beim Säugling Ultraschall; beim Erwachsenen Röntgen.

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Oberschenkelhalsbruch Schenkelhalsfraktur

Der typische Bruch des älteren Menschen: Sturz aus geringer Höhe in Kombination mit Osteoporose. Bei Jüngeren nur durch grosse Krafteinwirkung. Je nach Lage unterscheidet man mediale (gelenknahe) und laterale Frakturen.

Symptome

Starke Schmerzen und Immobilität; typisch ist das nach aussen gedrehte, verkürzte Bein.

Diagnose

Röntgen von Becken und Hüfte; in seltenen Fällen MRI.

Therapie

Je nach Bruchform Stabilisierung mit Platten/Schrauben, Marknagel oder Gelenkersatz.

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Hamstring-Verletzungen Muskel- & Sehnenriss

Zerrungen und Risse der hinteren Oberschenkelmuskulatur gehören zu den häufigsten Sportverletzungen, von überdehnten Muskelfasern (Grad 1) bis zum kompletten Abriss der Sehnen am Sitzbein (Grad 3).

Symptome

Plötzlich stechende Schmerzen an der Oberschenkelrückseite, Schmerz beim Dehnen und Belasten; bei schweren Verletzungen Bluterguss und tastbare Delle.

Gut zu wissen

Ein kompletter Sehnenabriss schmerzt oft weniger als ein Teilriss. Auffällig ist dann die Schwäche beim Beugen des Knies. Zögern Sie die Abklärung nicht hinaus.

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